InnoLecture – Gastdozenturen
zur Innovation in der Lehre
Zum Wintersemester 2011/12 sowie zum Sommersemester 2012
schreiben die Carl-Zeiss-Stiftung und der Stifterverband insgesamt
14 InnoLecture-Gastdozenturen aus.
Damit sollen ausländische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die in
der Hochschullehre und/oder -didaktik besonders ausgewiesen sind (zum Bei-
spiel durch innovative Lehrformate, die an der Heimathochschule erprobt
wurden, einschlägige Lehrbücher oder didaktische Publikationen, Lehrpreise),
die Möglichkeit erhalten, für ein Semester an einer Universität oder Fach-
hochschule in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz oder Thüringen
zu lehren, um an der Gasthochschule Anstöße für eine Fortentwicklung der
Lehre zu geben.
Mit der Einrichtung der InnoLecture-Gastdozenturen ist die Erwartung ver-
bunden, dass Lehre und Studium neue methodisch-didaktische Anregungen
erhalten und damit qualitativ verbessert werden. Dabei sollten auch die
Kommunikation in den gastgebenden Fakultäten über Lehr- und Prüfungs-
methoden belebt und Impulse zur Weiterentwicklung der Fachdidaktik ge-
geben werden.
Kriterien für die Begutachtung eingehender Anträge und die Entscheidung
über eine Förderung sind daher insbesondere
- der konkrete Beitrag der Gastdozentur zur Verbesserung der Qualität von
Lehre und Studium, - seine/ihre besondere Lehrexpertise,
- die von der Hochschule angestrebte Sicherung einer Nachhaltigkeit der
durch die Gastdozentur initiierten Veränderungen in Lehre und Studium.
Förderung
Die InnoLecture-Gastdozenturen werden mit jeweils 40.000 Euro von der Carl-Zeiss-Stiftung gefördert. In diesem Betrag sind folgende Leistungen enthalten:
- die Vergütung des Gastdozenten (monatliche Bruttobezüge, angelehnt an
die Besoldungsstufe W 2) für einen Zeitraum von sechs Monaten (einschließ-
lich des Arbeitgeberanteils an den Sozialversicherungsbeiträgen) - Reisekosten für die Ein- und Ausreise einschließlich einer Gepäckkosten-
pauschale - Mobilitätskosten für Dienstreisen
- Bezüge für eine studentische Hilfskraft à 10 Stunden/Woche zur Unterstützung des Gastdozenten
Die für den Gastdozenten benötigte Infrastruktur, Arbeitsräume sowie ein ange-
messener Anteil an der für die Wahrnehmung der Lehraufgaben erforderlichen
sächlichen und personellen Ausstattung ist seitens der gastgebenden Hochschule
bereit zu stellen.
Hinweise zur Antragstellung
Teilnahmeberechtigt sind die (Fach-)Hochschulen Aalen, Jena, Kaiserslautern,Karlsruhe (Hochschule für Technik und Wirtschaft), Mainz, Nordhausen, Schmal-
kalden, Stuttgart (Hochschule für Technik) und Ulm sowie die (Technischen)
Universitäten Hohenheim, Ilmenau, Jena, Kaiserslautern, Karlsruhe, Konstanz,
Mainz, Stuttgart, Tübingen und Ulm.
Die Bewerbung erfolgt durch eine/n Hochschullehrer/in des Fachbereichs/der
Fakultät, für den/die die Gastdozentur beantragt wird. Der Antrag ist über
den/die Dekan/in oder Studiendekan/in vorzulegen.
Berücksichtigt werden können nur Anträge aus den Natur- und Ingenieurwis-
senschaften. Der Antrag setzt einen konkreten Vorschlag für die Besetzung der
Gastdozentur voraus.
Einsendeschluss:
- 1. Juli 2011 (bei einer geplanten Besetzung der Gastdozentur zum Winter-
semester 2011/12) - 11. November 2011 (bei einer geplanten Besetzung der Gastdozentur zum
Sommersemester 2012)
Ansprechpartnerin
Downloads
Mehr Info
Vorbild für die Programmidee
ist das seit 2006 bestehende
Eurolecture-Gastdozentenprogramm
zur Innovation in der Lehre der
Alfred Toepfer Stiftung F.V.S.
ist das seit 2006 bestehende
Eurolecture-Gastdozentenprogramm
zur Innovation in der Lehre der
Alfred Toepfer Stiftung F.V.S.