Wunderkammer Wissenschaft
Wanderausstellung der Helmholtz-Gemeinschaft
Deutscher Forschungszentren
Eröffnung der Ausstellung:4. Februar 2010, 19.00 Uhr
Begrüßung:
Heinz Rüdiger Grunewald, Geschäftsführer Wissenschaftszentrum Bonn
Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft
Einführung:
Professor Dr. Max P. Baur, Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen
Die Helmholtz-Gemeinschaft, Deutschlands größte Forschungsorganisation, will in der „Wunderkammer Wissenschaft“ mit faszinierenden Bildern - von kleinsten Nanowelten bis zu riesigen Großgeräten - das Wunderbare an unserer Welt und unserem Universum zeigen:
Was hält die Welt im Innersten zusammen? Welche Rolle spielt eine Kieselalge bei der Entwicklung leichter Autofelgen? Was macht Bakterien und Viren zu Krankheitserregern? Warum werden wir immer älter und wie können wir unser Gedächtnis so lange wie mög-lich trainieren? Gelingt es, das Sonnenfeuer auf die Erde zu holen, um die Energieversorgung von morgen zu sichern?
Diesen und anderen großen Fragen sind die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Helmholtz-Gemeinschaft auf der Spur. Sie lüften die Geheimnisse von Materie, Energie, Raum und Zeit, sie entwickeln Flugzeuge, Speicherelemente und Solarzellen der nächsten Generation, entdecken unbekannte chemische Elemente, erfinden neue Materialien und neue Krankheitstherapien. Dabei nutzen sie einerseits den Blick aus weiter Ferne, aus dem Weltraum – und wagen andererseits den Blick ins Innere, in die Materie und ihre kleinsten Bauteile.
Ermöglicht durch moderne Bildgebungsverfahren geben 16 „Wunderkammern“ Einblicke in die Arbeit der Helmholtz-Forschungszentren. Auf großen LCD-Bildschirmen werden rund 500 akustisch untermalte bewegte und bewegende Bilder aus der Wissenschaft präsentiert.
Über die Forschungsarbeit, die sich hinter den Bildern verbirgt, geben Begleithefte Auskunft. Touchscreens ermöglichen den direkten Zugang auf das Internet-Portal, das die einzelnen Bilder genauer erläutert.
Abb. 1: Karlsruher Institut für Technologie (Markus Breig)
Abb. 2: Komponente für die geplante Teilchenbeschleunigeranlage FAIR (Facility for Antiproton and Ion Research), Fotografie © GSI, Darmstadt (Achim Zschau)
Abb. 3: Das Innere des Karlsruhe Tritium Neutrino Experiments KATRIN.Fotografie © KIT (Markus Breig)
Hermann von Helmholtz- Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren e.V.
Mitglieder:
Alfred-Wegener-Institut für Polar-und Meeresforschung, Bremerhaven
Deutsches Elektronen-Synchrotron, Hamburg
Deutsches Krebsforschungszentrum, Heidelberg
Deutsches Zentrum für Luft-und Raumfahrt, Köln
Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen, Bonn
Forschungszentrum Jülich
Forschungszentrum Karlsruhe
GKSS-Forschungszentrum Geesthacht
GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung, Darmstadt
Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie
Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung, Braunschweig
Helmholtz Zentrum München – Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt
Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung – UFZ, Leipzig
Helmholtz-Zentrum Potsdam
Deutsches GeoForschungsZentrum-GFZ
Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch
Max-Planck-Institut für Plasmaphysik, Garching (assoziiert)
Info
im Foyer
des Wissenschaftszentrums Bonn
vom
5. Februar bis 1. April 2010
11. und 15. Februar geschlossen
Kontakt
Wissenschaftszentrum Bonn
Ahrstr. 45
53175 Bonn
Dorothea Lange
Tel.: (0228) 302 264
Fax: (0228) 302 270
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