Statistik & Analysen
Starke Zunahme der Aufwendungen für Forschung und
Entwicklung (FuE) im Jahr 2008
Die deutschen Unternehmen haben 2008 mit 57,3 Mrd. Euro einen bedeuten-
den Beitrag zur Innovationskraft des Landes geleistet. Mit einer Steigerung
von 7,2 Prozent gegenüber 2007 haben die Unternehmen im Jahr 2008
sogar – wenn auch leicht – das übertroffen, was sie im Jahr zuvor geplant
hatten (Planung 2008: 56,9 Mrd. Euro).
Die Wirtschafts- und Finanzkrise führte allerdings dazu, dass der FuE-Budget-
plan für 2009 deutlich angepasst wurde. Nach uns jetzt vorliegenden Planungen
werden die Unternehmen, wie bereits 2008, etwa 57,4 Mrd. Euro für FuE ein-
setzen. Die Planung von vor einem Jahr belief sich noch auf 59,6 Mrd. Euro.
Diese Zahlen hat die Wissenschaftsstatistik im Stifterverband der Deutschen
Wissenschaft im Dezember 2009 in Berlin vorgestellt. Sie sind Ergebnis der
Erhebung im Jahr 2009 bei Unternehmen und Institutionen für Gemeinschafts-
forschung zur ihren Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten.
Die Untersuchung wird aus Mitteln des Stifterverbandes, des Bundesforschungs-
ministeriums und von Wirtschaftsverbänden finanziert. Die Arbeit wird durch
einen Wissenschaftlichen Beirat begleitet.
Aktuelles
Forschung und Entwicklung in Nordrhein-Westfalen 2010
Neues Materialien-Heft: Der Forschungsstandort NRW schneidet im Ver-
gleich mit Baden-Württemberg, Bayern und Hessen nicht gut ab: Nur
14 Prozent der FuE-Aufwendungen der Wirtschaft entfallen auf Nordrhein-
Westfalen, das ist nur halb so viel wie in Baden-Württemberg.
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Wirtschaft steigert Aufwendungen für Forschung und Entwicklung
Neue "FuE-facts": Im Jahr 2008 haben die Unternehmen ihre Aufwendungen
für Forschung und Entwicklung um knapp vier Milliarden auf 57,3 Mrd. Euro
(+ 7,2 Prozent) gesteigert.
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PDF-Download der "FuE-facts"
FuE-Aktivitäten deutscher Unternehmen im internationalen Umfeld
Das "FuE-facts"-Heft beschreibt die internationale Verflechtung von
Forschung und Entwicklung der deutschen Wirtschaft.
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Auf dem Weg zu einem Informationssystem Zivilgesellschaft
In Referaten und einer Podiumsdiskussion gingen Experten am
4. Dezember 2009 in Berlin der Frage nach, welche Daten aus dem
Nonprofit-Sektor für politische Entscheidungen benötigt werden.
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Studie zum Gemeinnützigen Sektor gestartet
Erstmals wird der sogenannte Nonprofit-Sektor in Deutschland systematisch
erfasst. Dazu haben Stifterverband, Fritz Thyssen Stiftung und Bertelsmann
Stiftung das Projekt "Zivilgesellschaft in Zahlen" initiiert.
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