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Biete Vielfalt – Suche Normalität!

Mit der Tagung "Biete Vielfalt - Suche Normalität!" am 2./3. Juli 2012 in Berlin kam das Programm "Ungleich besser" von Stifterverband und CHE Consult zum Abschluss.


Den acht deutschen Hochschulen, die am neu entwickelten Diversity-Audit erfolgreich teilgenommen hatten, wurden die Zertifizierungsurkunden überreicht. Sie hatten ihre Erfahrungen und Konzepte bei der aktiven Einbindung von Vielfalt in den Hochschulalltag im Rahmen eines Benchmarking Clubs ausgetauscht. Der Film fängt Stimmen aus den Hochschulen und von den Initiatoren des Programms ein.

Nachlese der Abschlusskonferenz     Mehr Info zum Programm "Ungleich besser"



Mit Statements und O-Tönen von ...


  • Dr. Jörg Dräger (Bertelsmann Stiftung): "Die Hochschulen befassen sich intensiv mit Diversity Management. Das ist richtig, das ist sehr begrüßenswert. Es fehlt allerdings bisher noch an einem Verständnis, welche Diversität überhaupt relevant ist."
  • Bettina Jorzik (Stifterverband): "Es ist wichtig, sich auf die Ressourcen zu konzentrieren und nicht auf die Defizite."
  • Prof. Dr. Barbara Welzel (TU Dortmund): "Diversitätsmanagement ist der Versuch, einen Kulturwandel an einer Institution zu denken."
  • Prof. Dr. Yasemin Karakasoglu (Universität Bremen): "Wenn man Diversity wirklich leben will und wenn man möchte, dass es befürwortet und getragen wird, dann muss man ganz viele Menschen in der Universität, und zwar in den unterschiedlichsten sogenannten Statusgruppen, mitnehmen."
  • Dr. Hans Georg Helmstädter (Fachhochschule Brandenburg): "Der wichtigste Effekt, den wir von der Teilnahme am Benchmarking Club hatten, war, dass das Thema Diversity plötzlich in der Hochschule eine ganz andere Form der Anerkennung gefunden hat."
  • Barbara Corleis (Universität Oldenburg): "Den positiven Umgang mit Vielfalt strukturell zu verankern – das ist das, was im Benchmarking Club in seiner Entwicklung unterstützt und begünstigt worden ist."
  • Prof. Dr. Katrin Hansen (Westfälische Hochschule): "Es war ein interessanter Prozess. Wir hatten die Möglichkeit, in einem geschützten Raum mit Kolleginnen und Kollegen aus anderen Hochschulen den Austausch zu pflegen. Das ist sehr wertvoll."
  • Dr. Daniela De Ridder (CEDIN Consulting): "Die Hochschulen haben ganz unterschiedliche Ansätze. Aber man kann sich Anleihen holen, gute Tipps und Ideen. Das war hoch kreativ."
  • Dr. Andreas Knaden (Universität Osnabrück): "Für uns ist ganz wichtig, diese Vernetzung weiter voranzutreiben. Nach dem Projekt ist vor dem Projekt."

Videoproduktion: Corina Niebuhr



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